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Veröffentlicht am 05.06.2017 von Johannes R. Buch

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The Slackers – Jamaikanischer Rock´n´Roll

Sie feiern ihr mittlerweile ihr 25 jähriges Bandjubileum. In der Zeit entstanden 14 Studioalben und sie bestritten ca. 100 – 200 Konzerte pro Jahr. So übten sie einen großen Einfluss auf die globale Ska- und Reggae-Szene.

Band Vita

Alles begann im Jahre 1991 in einem schäbigen Proberaum an der Lower East Side, New York. Die Gegend Manhattans gilt als wild, doch bietet eben auch Plattenläden, Clubs und bezahlbaren Wohnraum. Die Freunde Vic Ruggiero und Marcus Geard beschließen eine Band zu gründen. Vics langjährige Beziehung ist gerade zerbrochen und liefert anfangs viel Material für Songs. Fünf Jahre wird am eigenen Sound getüftelt bis 1996 die erste Veröffentlichung der Band „Better Late Than Never“ erscheint. Ihr jamaikanischer Rock´n´Roll setzt sich deutlich von dem Ska der Zeit ab, der oft nur aus Punkrock und einem Offbeat besteht. In dem Sound der Slackers mischen sich Reggae, aber auch Soul, Swing, Garage Rock und Jazz.

Wichtig ist der Band aber auch, dass die Texte etwas rüberbringen. „Redlight“ und „The Question“ folgen 1997/98, die New York Times bestätigt die Zugehörigkeit der Band zur Weltstadt. „In der Band fühle ich mich zuhause“ so der Sänger Marcus Geard. „Musik ist unsere Berufung, für die wir vieles opferten. Wir genießen immer noch jeden Auftritt und hoffen, dass unsere Inhalte weiterhin relevant bleiben“ führt der Sänger weiter. Doch auch bei den Slackers gab und gibt es Momente in denen ans Aufgeben gedacht wurde. „The Slackers & Friends“ erscheint 2003 und wurde zusammen mit einigen Koryphäen der Szene aufgenommen. Trotz des Erfolgs ist die Band auf dem Boden geblieben.

„Wir halten uns nicht für große Rockstars“

Die Beständigkeit der Band übersteht alle Widrigkeiten, denen die Slackers in den Jahren ausgeliefert sind. Als der Basser sich einmal beim Skateboard fahren das Handgelenk bricht, wird dieses kurzerhand mit Gafferband am Bass fixiert und die Tour zu Ende gespielt. Die Band nennt das „kreativen Umgang mit Desaster“. Mit ihrer anspruchsvollen Musik haben die Slackers die Messlatte des Skas deutlich angehoben, waren jahrelang ihrer Zeit voraus. Für die Bandmitglieder stellt die Band selbst ein eigenes Wesen – eine Art Muse – dar, welche mit großem Respekt zu behandeln ist. 25 Jahre kreativ sein können und mit seinen Freunden durch die Länder touren? Unschlagbar, so der Schlagzeuger Ara Babajian. Jamaican Rock´n´Roll will never die!

photocredit: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Slackers-skaband.jpg

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