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Veröffentlicht am 07.05.2016 von Johannes R. Buch

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Africa Festival Würzburg

Dank dreier Live-Acts ist das Africa Festival auf den Würzburger Talavera-Mainwiesen auch v.a. für Reggae-Liebhaber interessant. Vom 26. – 29. Mai findet die Mutter aller europäischen Festivals zu Ehren des Kontinents zum bereits 28. Mal statt.

1989 wurde das Festival ins Leben gerufen. Mit seiner afrikanischen Musik und Kultur ist es damals die erste Veranstaltung seiner Art. Neben Afrika steht dieses Jahr auch der karibische Inselstaat Kuba im Fokus der Thematik. So lautet das Motto des Festivals für 2016 „Auf nach Kuba“. Hier ist man eingeladen im afrikanisch-karibischen Flair den Alltag zu vergessen.

Reggae-Acts

Gleich drei Reggae-Acts sollten jeden Liebhaber aufhorchen lassen. Da wäre zuerst Tiken Jah Fakoly, der mit seinen Songtexten auf soziale Missstände aufmerksam macht und die Jugend mobilisiert, die politische Lage zu verändern. 2003 musste der Künstler aufgrund seiner offenen Texte seine Heimat Odienné verlassen und ging ins Exil nach Mali. Sein Stil ist gemütlicher Roots Reggae Made in Afrika. Des Weiteren wird Jahcoustix aka Dominik Haas auf den Mainwiesen performen. Der deutsche Diplomatensohn lernte Reggae erst mit 19 Jahren in Kenia kennen.

Seitdem rockt er noch jede Festivalbühne. Nneka aus Nigeria, die heute zwischen Metropolen wie Hamburg, Paris und Lagos pendelt ist ein weiterer angekündigter Act des Africa Festivals. Ihre tanzbare Musik verbindet Reggae mit Dub, HipHop, Jazz und Afrobeat. Des Weiteren werden Cuba Vista & Guests für feurige und treibende Musik und gute Laune sorgen. Die Cuban Beats All Stars warten hingegen mit moderneren Klängen – einer Fusion aus kubanischen Sounds mit elektronischen Beats – auf. Ebenso dabei, die kubanische Legende Paul Paz.

Afrikanische Acts

Doch auch die afrikanische Musik wird nicht zu kurz kommen. Der zweifache Grammy-Gewinner Hugh Masekela wird seinen südafrikanischen Township Jazz zum Besten geben. Die Sängerin Lura aus den Kapverden ist ein weiterer mit Spannung erwarteter Act. Für alle die nach den Konzerten immer noch nicht genug haben werden: In der Havana Club DJ-Nacht kann man zu später Stunde noch das Tanzbein schwingen. Neben der Musik wartet auch ein buntgespicktes Kulturprogramm auf die Festivalgäste, u.a. mit Fotoausstellungen, Infoständen zu Afrika und einem bunten Kinderprogramm. Außerdem veranstaltet die Designerin Madame Rama eine Modenschau und es gibt ein Arte-Kinozelt zum Thema Kuba.

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